Abenteuercamp mit Expedition für Jugendliche
Ein Feriencamp für Jugendliche, die Abenteuer erleben wollen.
Tausche Bildschirmzeit gegen Lagerfeuer, Meeresrauschen und echte Naturerlebnisse in Mecklenburg-Vorpommern.
In unserem Outdoor-Abenteuercamp in der Rostocker Heide erwarten dich sechs Tage voller Feuer, Wald, Expedition, Gemeinschaft und Nächte unter freiem Himmel.
Du lernst, dich mit Karte und Kompass zu orientieren, Feuer zu machen, einfache Shelter zu bauen, draußen zu kochen, Wildkräuter kennenzulernen und dich achtsam in der Natur zu bewegen.
Das besondere Highlight:
Unsere Expedition bis zur Ostsee – mit Schlafplatz draußen, Sternenhimmel über dir und dem Rauschen der Wellen in der Nähe.
Dieses Camp ist kein gewöhnliches Ferienlager.
Es ist eine Woche, in der du draußen lebst, als Gruppe zusammenwächst und spürst, wie gut echte Natur tun kann.
Das Camp ist für Jugendliche von 14 bis 17 Jahren, die Lust haben, draußen zu sein, Neues auszuprobieren und für ein paar Tage in eine echte Gruppe einzutauchen.
Vorerfahrung in Bushcraft oder Outdoor-Techniken ist nicht nötig.
Wichtig ist die Bereitschaft, sich auf einfache Bedingungen einzulassen:
draußen schlafen, gemeinsam kochen, mit anzupacken, Verantwortung zu übernehmen und auch dann dranzubleiben, wenn etwas ungewohnt ist.
Das Camp ist kein Leistungscamp.
Es ist ein Erfahrungsraum für Jugendliche, die Natur, Gemeinschaft und sich selbst auf eine neue Weise erleben möchten.
Die Jugendlichen werden während der gesamten Zeit von erfahrenen Wildnismentor:innen begleitet.
Wir arbeiten mit klaren Regeln für Feuer, Werkzeug, Bewegung in der Gruppe und Schlafplätze. Die Expedition findet in bekanntem Gebiet statt und wird sorgfältig vorbereitet.
Eine medizinische Notfallausrüstung, Kommunikationsmittel und feste Absprachen für den Ernstfall sind immer Teil unseres Sicherheitskonzepts.
Draußen darf es ungewohnt sein.
Aber es soll niemals unklar oder leichtsinnig werden.
Viele Jugendliche erleben im Camp zum ersten Mal, wie es ist, nicht ständig erreichbar zu sein.
Sie merken, dass sie mehr können, als sie dachten: ein Feuer entzünden, einen Platz mitgestalten, mit Unsicherheit umgehen, Verantwortung übernehmen, müde sein und trotzdem Teil der Gruppe bleiben.
Solche Erfahrungen wirken oft leise weiter als neues Vertrauen: in den eigenen Körper, in die eigenen Entscheidungen und in die Kraft einer Gruppe.
Wir lernen uns kennen, richten unseren Platz ein und wachsen als Gruppe zusammen.
Wir üben den sicheren Umgang mit Messer, Feuer, Knoten und einfachem Camp-Alltag.
Es geht darum, Vertrauen aufzubauen:
in die Gruppe, in die Mentor:innen und in die eigenen Hände.
Gemeinsam gehen wir auf Expedition.
Mit Karte und Kompass, leichtem Gepäck und allem, was wir für die Tage draußen brauchen.
Wir bauen einfache Schlafplätze, kochen draußen, lesen den Ort, achten auf Wetter und Spuren und übernachten in der Nähe der Ostsee.
Wir kehren ins Basis Camp zurück, schauen auf die Woche, teilen Geschichten und feiern, was jede:r Einzelne und die Gruppe erlebt haben.
Alle Mahlzeiten werden von den Teilnehmern gemeinsam mit den Mentoren zubereitet, wobei besonderer Wert auf eine ausgewogene Ernährung für angehende Abenteurer gelegt wird.
Tag 1,2,6: in den bereits am Basis-Camp vorhandenen Zelten
Tag 3–5: in selbstgebauten Unterkünften am Strand
– Schlafsack und Isomatte
– wetterfeste Kleidung
– stabile Schuhe
– Trinkflasche
– persönliche Hygieneartikel
– Sonnen- und Insektenschutz
– kleines Buch oder Kartenspiel für ruhige Momente
Hinweis: Eine vollständige Liste des mitzubringenden Materials wird zum Zeitpunkt der Anmeldung zum Camp zur Verfügung gestellt.
Alle Infos auf einen Blick
✅ ALTER: 14 – 17 Jahre
📅 TERMIN: 02. – 07. August 2026
📍 ORT: Wildersehen Basis Camp in der Rostocker Heide
Meyers Hausstelle 1, 18182 (Gelbensande) Rostock
💰 TEILNAHMEGEBÜHR: 450 EUR (Outdoor-Verpflegung, Grundausrüstung, 2 Wildnis-Mentoren inklusive)
Maximal 12 Plätze!
Liebe Eltern,
wir wissen, dass sechs Tage draußen eine große Erfahrung sind – nicht nur für Jugendliche, sondern auch für euch.
Deshalb arbeiten wir mit kleinen Gruppen, klaren Sicherheitsregeln und einem engen Betreuungsschlüssel.
Die Jugendlichen werden die ganze Zeit begleitet, aber nicht bevormundet.
Sie dürfen ausprobieren, Verantwortung übernehmen, Fehler machen, müde sein, Hilfe annehmen und wieder aufstehen.
Wenn ihr denkt, dass diese Woche für euer Kind geeignet sein könnte, meldet euch an oder kontaktiert uns für weitere Infos.
Die Buchung erfolgt über unseren Partner Bookacamp.
Häufige Fragen
Sicherheit steht an erster Stelle.
Die Jugendlichen werden von erfahrenen Wildnismentoren begleitet, die in Erster Hilfe für Outdoor-Szenarien geschult sind.
Wir bewegen uns in bekanntem Terrain (Rostocker Heide), halten uns an klare Sicherheitsregeln (z. B. Umgang mit Werkzeug und Feuer) und führen immer eine medizinische Notfallausrüstung sowie Kommunikationsmittel für den Ernstfall mit.
Eine durchschnittliche Grundkondition ist völlig ausreichend.
Während der Expedition tragen die Jugendlichen ihr eigenes Gepäck über mehrere Kilometer pro Tag (max. 10).
Es geht jedoch nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um das gemeinsame Erleben und das Finden des eigenen Rhythmus im Team.
Nach der Anmeldung erhältst du eine detaillierte Packliste.
Grundsätzlich werden ein robuster Trekkingrucksack, ein Schlafsack, eine Isomatte und wetterfeste Kleidung (Zwiebelprinzip) benötigt.
Spezielle Wildnis-Ausrüstung wie Tarps oder Kochgeschirr stellen wir zur Verfügung.
Wir kochen gemeinsam draußen.
Die Jugendlichen helfen beim Vorbereiten, Schneiden, Feuer machen, Kochen und Aufräumen. So wird Essen nicht nur Versorgung, sondern Teil des Camp-Lebens.
Die Mahlzeiten sind einfach, nahrhaft und auf die Bedürfnisse einer aktiven Woche draußen abgestimmt.
Vegetarische oder vegane Ernährung sowie Allergien berücksichtigen wir nach Absprache.
Im Basislager nutzen wir einfache, aber hygienische Lösungen (Komposttoilette und Campingdusche).
Während der dreitägigen Expedition leben wir „Leave No Trace“ – wir nutzen die Natur achtsam und hinterlassen keine Spuren.
Es gibt keine Duschen wie zu Hause, aber die Erfrischung an natürlichen Wasserstellen gehört zum Abenteuer dazu.
Wir verfolgen ein „Digital Detox“-Konzept.
Das Camp ist eine bewusste Auszeit von der digitalen Welt, um die Verbindung zur Natur und zur Gruppe zu stärken.
Die Jugendlichen geben ihre Handys zu Beginn sicher bei uns ab. In dringenden Fällen sind die Mentoren jederzeit über eine Notfallnummer für die Eltern erreichbar.
Die ersten Nächte verbringen wir im Basis Camp in vorhandenen Zelten.
Während der Expedition schlafen wir draußen unter Tarps oder einfachen, gemeinsam aufgebauten Schlafplätzen – wetterangepasst, sicher begleitet und mit klarer Trennung der Schlafbereiche.
Die genaue Schlafstruktur hängt vom Wetter und vom Verlauf der Expedition ab.
Ein bisschen Regen hält uns nicht auf – „es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“.
Bei extremen Wetterwarnungen (Sturm, schweres Gewitter) haben wir jedoch immer einen Plan B und suchen feste Unterstände auf oder passen die Route der Expedition an.
Die Sicherheit der Teilnehmer geht vor.
Das Camp wird von Fabio Moriondo und seinem Team aus zertifizierten Wildnismentoren geleitet.
Wir arbeiten nach dem „Coyote Mentoring“-Prinzip, das Jugendliche dazu einlädt, selbst Lösungen zu finden, Verantwortung zu übernehmen und über sich hinauszuwachsen.
Absolut! Viele Jugendliche kommen alleine.
Eines unserer Hauptziele ist die Bildung einer starken Gemeinschaft („Clan“).
Durch Kooperationsspiele und das gemeinsame Meistern von Herausforderungen entstehen oft innerhalb kürzester Zeit tiefe Freundschaften.
Nein, es sind absolut keine Vorkenntnisse nötig.
Wir holen die Jugendlichen dort ab, wo sie stehen.
Alle wichtigen Fertigkeiten – vom sicheren Umgang mit dem Messer bis zum Feuermachen ohne Feuerzeug – erlernen wir gemeinsam Schritt für Schritt im Camp.
Wir legen großen Wert auf einen respektvollen Umgang.
Im Basislager gibt es getrennte Schlafbereiche für Jungen und Mädchen.
Während der Expedition, wenn wir unter Tarps schlafen, achten wir ebenfalls auf eine klare räumliche Trennung und die Wahrung der Privatsphäre jedes Einzelnen.
Heimweh oder körperliche Erschöpfung können vorkommen.
Unsere Mentor:innen begleiten solche Momente ruhig, aufmerksam und ohne Druck.
Wir schauen gemeinsam, was gerade gebraucht wird: Pause, Gespräch, Essen, Wärme, ein kleiner Schritt zurück oder Unterstützung durch die Gruppe.
Sollte ein Verbleib im Camp dennoch nicht möglich sein, haben wir feste Evakuierungspunkte und Protokolle, um eine sichere Abholung durch die Eltern zu koordinieren.
Ja, das ist nach vorheriger Absprache möglich.
Wir verfügen über einen kleinen Fundus an hochwertiger Leihausrüstung (Trekkingrucksäcke, Isomatten).
Bitte kontaktiere uns rechtzeitig vor Camp-Beginn, damit wir die Verfügbarkeit prüfen können.
Wir arbeiten mit einem engen Betreuungsschlüssel (meist 1 Mentor auf 6–8 Jugendliche).
Das garantiert nicht nur die Sicherheit, sondern ermöglicht auch ein echtes Mentoring, bei dem wir individuell auf die Fragen und die persönliche Entwicklung jedes Teilnehmers eingehen können.


